AUFLADESTATIONEN AM CHIEMSEERUNDWEG

Tankstellen für Elektrofahrräder
Wer auf einem Fahrrad mit Elektromotor sitzt, erhält nun auch auf dem Rundweg um den Chiemsee Hilfe, wenn der kleinen Hilfsmaschine einmal die Kraft ausgeht. Der Abwasser- und Umweltverband (AUV) Chiemsee hat nun drei Tankstellen für E-Biker eröffnet. Und dort gibt’s nun im Bedarfsfall Strom für sie.

Tankstellen für Elektrofahrräder


Chiemsee – Ein großes Projekt verfolgt der AUV schon seit Jahren. Die Trennung des Uferweges in Geh- und Radfahrbereiche. Im Rahmen dieses Vorhabens ergreift er die Beschilderung sowie die Schaffung von Fahrradboxen, Fahrradständern und auch E-Bike-Ladestationen.

Während die neue Beschilderung vor einiger Zeit schon komplett fertig montiert worden war, konnten nun am Wochenende die drei ersten E-Bike-Tankstellen in Rimsting, Seebruck und Übersee in Betrieb genommen werden. Bernau folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Umweltbeauftragte des AUV Marlene Berger-Stöckl, gab dieser Tage grünes Licht für die Inbetriebnahme der Tankstellen.
Zu dem Projekt gehören aber auch Fahrradständer, die nicht nur in den E-Bike-Gemeinden Rimsting, Seeon-Seebruck, Übersee einschließlich Bernau, sondern auch in Chieming und Grabenstätt aufgestellt worden sind. Außerdem bestehen nun auch Infotafeln mit Hinweisen auf die Wege in Chieming, Grabenstätt, Breitbrunn und Gstadt.

Die Abwicklung erfolge ausschließlich über den AUV, sagte der Vorsitzende, Rimstings Bürgermeister Josef Mayer, auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung. Die Förderung dieser Begleitmaßnahmen über den Topf der Regierung von Oberbayern sei letztlich nicht möglich gewesen. Deshalb habe der AUV einen Zuschuss aus der EU-Förderung über „Leader“ in Höhe von 257 000 Euro beantragt, der dann auch bewilligt worden sei. So erhalte man für eine E-Bike-Ladestation mit Bau- und Ingenieurskosten von fast 55 000 Euro über „Leader“ 25 000 Euro.
Mayer erklärte, dass die Stationen, die auf dem neuesten Stand der Technik beruhen, in das Eigentum der jeweiligen Gemeinde übergehen.

In Rimsting zum Beispiel stehen sechs Ladeboxen mit je zwei Stromanschlüssen zum Aufladen für die E-Bikes zur Verfügung. Besonders umweltfreundlich sei die Stromversorgung gestaltet worden, betonte Mayer. So seien auf dem Strandbadgebäude – an ihm befinden sich die Ladestationen und Gepäckschließfächer – Sonnenkollektoren montiert worden. Der erzeugte Strom sei für die Ladestationen, aber auch zum Verbrauch im Strandbadkiosk.

Erschienen im Chiemgau-Zeitung vom 18.06.2014

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"Tankstellen für Elektrofahrräder"
Chiemgau-Zeitung vom 18.06.2014

 

 

Rundweg für Radler noch komfortabler

NEUE LADESTATIONEN FÜR E-BIKES AM CHIEMSEE

Eine neue Radtankstelle für E-Bikes nahm gestern Regierungspräsident Christoph Hillenbrand in Seebruck in Betrieb. Unser Foto (rechts) zeigt ihn beim Inspizieren der „Radtankstelle“. Zwei weitere Ladestationen mit zertifizierten Radfahrständern und Gepäckkästen befinden sich auch in Rimsting und in Übersee (Bild links): Dort gaben Bürgermeister Marc Nitschke (von links), Tourist-Infoleiter Mike Wielandner, Planer Matthias Gerold (Firma Dippold & Gerold, Prien) und Landschaftsbauer Thomas Sporn (Firma Sporn, Grabenstätt) die Anlage offiziell frei.

Regierungspräsident Christoph Hillenbrand hat am gestrigen Dienstag im Beisein von Vertretern des Tourismus‘ der Gemeinden und des Abwasserzweckverbandes (AZV) die neue „Radtankstelle für Elektrofahrräder (E-Bikes) an der „Taverne“ in Seebruck – stellvertretend für die weiteren Ladestationen in Rimsting und Übersee – offiziell in Betrieb genommen. Zwei weitere „Stromtankstellen“ im Rahmen des Chiemsee-Rundwegausbaus kommen in Kürze noch dazu.

Tankstellen für Elektrofahrräder




 

Seeon-Seebruck/Übersee – An den Ladestationen befinden sich auch zertifizierte Fahrradständer sowie Gepäckkästen, in denen die Radler während des Aufladens ihr Gepäck verstauen und eine Pause einlagen können. Wie Hillenbrand herausstellte, „erfreuen sich E-Bikes immer größerer Beliebtheit“. Bundesweit seien im letzten Jahr rund 410 000 E-Bikes verkauft worden. Er freue sich, dass auch die Chiemsee-Gemeinden diesem Trend folgen und die Zeichen der Zeit erkannt hätten, „die Drahtesel mit Saft zu versorgen“. Lobend erwähnte er auch die einheitliche Beschilderung im Zuge der seit 2009 laufenden Ausbaumaßnahmen.

Ziel sei es, so Hillenbrand, das angelaufene Projekt weiterzuverfolgen und dieses mit einer Zertifizierung abzuschließen. Nach der Fertigstellung aller Maßnahmen soll der Rundweg möglicherweise als Premiumweg ausgewiesen werden.
Der Regierungspräsident versicherte, dass die „bei der Geldzapfstelle in München zur Verfügung stehenden Mittel auch weiter fließen werden“. Der Freistaat Bayern habe für das Gesamtprojekt 4,35 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Hillenbrand hatte bereits 2007 bei der Regierung von Oberbayern eine Projektgruppe initiiert, die die Fördermaßnahmen koordiniert und neben den zuständigen Landratsämtern und Fachbehörden auch alle am Vorhaben Beteiligten fachlich beraten und unterstützt hat.
Der Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radweges zu einem „herausragenden touristischen Anziehungspunkt in der Region“ ist ein Projekt des AZV im Auftrag von neun Chiemsee-Gemeinden, das die Regierung von Oberbayern koordiniert. Der Chiemsee-Uferrundweg wird nach Abschluss des Gesamtprojekts auf weiteren Strecken bestehende Wegetrassen nutzen sowie verkehrssicher um den Chiemsee führen. Fuß- und Radwege sollen dabei so weit wie möglich getrennt verlaufen. Alternative Strecken sollen naturbezogenen, aber auch historische und bauliche Sehenswürdigkeiten rund um den Chiemsee einbeziehen.

Es sind aber auch weitere bauliche Verbesserungen notwendig, um die Verkehrssicherheit des neuen Rund- und Radweges weiter zu erhöhen. Damit verbunden sind auch Grundstücksverhandlungen, die nach Angaben des Vorsitzenden des AZV Chiemsee, Josef Mayer, eines langen Atems bedürfen. Mayer und Hillenbrand zeigten sich aber zuversichtlich, dass sich bei den laufenden Grundstücksverhandlungen positive Lösungen abzeichnen.

Die Ladestationen und die einheitliche Beschilderung, die mit rund 100 000 Euro aus dem „Leader-Programm“ gefördert wurden, seien weitere Mosaiksteine im Rahmen der bereits umgesetzten Maßnahmen, sagte Mayer. Seit dem Spatenstich wurden 8,6 Kilometer Rundweg gebaut und 19 von den geplanten 43 Einzelbaumaßnahamen umgesetzt.

Der stellvertretende Landrat Josef Konhäuser lobte die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten und den Weitblick für die Radinfrastruktur. „Wer in Zukunft nichts anbietet, wird zweiter Sieger sein“, sagte Konhäuser.
Auch die Vertreter des Nachbarlandkreises Rosenheim und die Chiemgau-Tourismus‘ sowie der Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck, Bernd Ruth, bezeichneten den Ausbau als einen wichtigen Aspekt für die Wertschöpfung der Region.

Erschienen in der Chiemgau-Zeitung vom 13.08.2014

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"Rundweg für Radler noch komfortabler"
Chiemgau-Zeitung vom 13.08.2014

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